DeutschNederlandsEnglish
Home arrow SQ-Labor
SQ-Labor
Team Sportschule FFB-Puch

team sportschule puch auf 611active oben links nach rechts: Wolfgang Müller, Stefan Mittelhammer, Adrian Blumberg

unten links nach rechts : Rainer Zellner, Florian Painhofer, Lorenz Westner

 

 

 

Im Team der Sportschule Fürstenfeldbruck-Puch gingen Stefan Mittelhammer, Lenz Westner, Adrian Blumberg, Wolfgang Müller, Rainer Zellner und Florian Painhofer hoch motiviert an den Start.

Mit einem herausragenden geschlossenen Mannschaftsgeist und bemerkenswerten Einzelleistungen erkämpften sie sich den Weltmeistertitel. Damit durften die Mountainbiker den verdienten Lohn für die monatelangen und zeitaufwändigen Vorbereitungen in Empfang nehmen. Alle sechs Fahrer sind keine Profis und haben nehmen ihrem Beruf viel Freizeit für das Training geopfert. Neben zahlreichen Einheiten auf dem Mountainbike mit Technik- und Intervalltraining gehörten auch Trainingsbereichsanalysen in der Abteilung für Leistungsdiagnostik der Sportschule Fürstenfeldbruck-Puch und ein ausgeklügelter Kraftausdauertrainingsplan mit koordinativen Elementen zur Vorbereitung.

Wenn alle Teile perfekt aufeinander abgestimmt sind und zudem der Teamgeist stimmt, dann werden hervorragende Leistungen möglich, auch wenn man – wie Rainer Zellner – gerade erst eine Schulteroperation hinter sich hat. Vor vier Monaten, während der Vorbereitungsphase auf die WM, hatte er sich eine Schulterverletzung zugezogen.

Mit einer Platte in der Schulter trainierte anschließend eisern mit dem Rad auf der Rolle. Gerade einmal eine Woche nachdem die Platte aus der Schulter wieder entfernt wurde, fuhr Rainer Zellner mit ins Mountainbike-Trainingslager nach Neukirchen b. Hl. Blut. Im Hotel Waldschlößl und in der Sportschule Vitalis bei Sepp Maurer hatte das Team der Sportschule Fürstenfeldbruck-Puch ideale Trainingsmöglichkeiten und wurde von Sepp Maurer und seinem Team hervorragend betreut. Im Trainingslager wuchs die Truppe noch enger zusammen und entwickelte einen tollen Teamgeist.

Nicht nur Rainer Zellner, auch die anderen Fahrer wuchsen über sich hinaus: Die beiden Spinning-Trainer der Sportschule, Adrian Blumberg und Florian Painhofer, zeigten bei der WM hervorragende Rundenzeiten. Für beide war es nicht leicht, regelmäßig mit dem Team zu trainieren. Florian Painhofer absolviert gerade die Meisterschule, nahm aber die Doppelbelastung gern auf sich. Adrian Blumberg hat aus Anzing einen langen Anfahrtsweg zum gemeinsamen Training.

Teamkapitän Stefan Mittelhammer schaffte es, die Truppe über Monate weiter zu motivieren, arbeitete die Trainingspläne aus und war auch ein sportliches Vorbild: Zusammen mit Lenz Westner absolvierte er teilweise bis spät nachts Intervalltrainingseinheiten. Wolfgang Müller entwickelte sich während der Vorbereitungszeit vom Kraftsportler zum hervorragenden Mountainbiker und stand bei der WM seinen Teamkollegen in nichts nach.

Die Herausforderung bei der 12 Stunden Mountainbike-WM lag vor allem in den schwierigen Bedingungen auf der matschigen Strecke, auch die Fahrer der Sportschule Fürstenfeldbruck-Puch blieben von Stürzen nicht verschont und mussten teilweise ihre ganze Kraft aufbringen, um auf der aufgeweichten Strecke vorwärts zu kommen. Doch das konnte die Motivation und Begeisterung nicht trüben, denn von Beginn an konnten sich die sechs Mountainbiker an die Spitze setzen.

Insgesamt fuhren sie 40 Runden, was einer Gesamtstrecke von 240 Kilometern entspricht. Im Laufe der zwölf Stunden fuhren Stefan Mittelhammer, Lenz Westner, Adrian Blumberg, Wolfgang Müller, Rainer Zellner und Florian Painhofer einen deutlichen Vorsprung heraus und hatten acht Runden Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Materiell und finanziell unterstützt wurde das Mountainbiketeam der Sportschule auch von SQ Lab, Tommi’s Radltankstelle, der Wirtschafsprüfungskanzlei Treuhand Union, der Steuerkanzlei Kessler, Oakley und Riedl-Aufzüge.

Stefan Mittelhammer fuhr bei der 12 Stunden Weltmeisterschaft bereits das neue Sattelmodel des Sponsors SQ Lab, den „aktiv 611“, den er im August bei der 24 Stunden Weltmeisterschaft, wo er als Einzelfahrer an den Start geht, ebenfalls fahren wird. Durch die gedämpfte seitliche Bewegung folgt der Sattel der natürlichen Tretbewegung. Dies reduziert den unangenehmen Satteldruck und mobilisiert die Bandscheiben. Die Tretbewegung kann runder und effizienter werden.“Wenn man 24 Stunden alleine und ohne Pause im Sattel sitzen will, ist es wichtig das man sich wohl fühlt und gleichzeitig richtig Druck aufs Pedal bringt“. Wenn dann annähernd das Ergebniss rausspringt wie bei der 12 Stunden WM, ist das natürlich klasse!

Eine derartige Leistung wird nur möglich, wenn Vorbereitung und Wettkampf ideal ablaufen. Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik und Motivation müssen aufeinander abgestimmt sein, um wirklich beim Wettkampf die entsprechende Leistung abrufen zu können. Stefan Mittelhammmer Emharistrasse2 82275 Emmering

 
<< Start < Prev 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 Next > End >>