SQlab FAQ's

FAQs - SQlab FAQ's

Die effektive Sattelbreite wird aus dem gemessenen Sitzknochenabstand und einem Wert für die eingestellte Sitzposition am Fahrrad ermittelt.
Bei einer sportlichen Sitzposition, mit einer deutlichen Sattelüberhöhung wird 1cm zum Sitzknochenabstand addiert.
Bei einer moderaten Sitzposition, wo Griffe und Sattel auf einer Höhe eingestellt sind, werden 2cm hinzugerechnet.
Bei der klassischen Trekkingrad Position, bei der die Griffe oberhalb des Sattels eingestellt sind, werden 3 cm addiert.

Für die Bestimmung des Sitzknochenabstandes haben wir ein Vermessungssystem, bei dem gewährleistet ist, dass nur die Sitzknochen abgebildet werden.
Unsere Fachhandelspartner haben den Messhocker im Laden und können Sie zum Satteltyp und der richtigen Größe beraten. „Link zur Händlersuche“
Falls in Ihrer Umgebung kein Händler sein sollte, melden Sie sich einfach bei uns.
In diesem Fall können wir Ihnen unsere Produktübersicht und Messpappen per Post zusenden.

Auf unserer Homepage können Sie unter „Link zur Händlersuche“ mit Eingabe Ihrer Postleitzahl und des Ortes einen Händler in Ihrer Umgebung suchen.

Für die Wahl des passenden Sattelmodells sind unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen.
Die Rahmengeometrie und die eingestellte Sitzposition, der Fahrradtyp, der Einsatzzweck, die Kilometerleistung und der persönliche Komfortanspruch sind entscheidende Faktoren.

In der Grundmontage empfehlen wir den Sattel mit der Sitzfläche in der Waage einzustellen, so dass die Entlastungsstufe zur Nase erkennbar ist.
Zudem ist es sinnvoll den Sattel in der Sattelklemmung erstmal nach vorne Richtung Vorbau zu schieben. So ist gewährleistet, dass die Sitzknochen im dafür vorgesehenen Bereich aufliegen.
Anschließend kann nach der ersten Probefahrt unter Berücksichtigung des Knie Lots der Sattel im Sattelversatz noch angepasst werden.

Unsere Griffe gibt es in zwei bis drei verschiedenen Größen / Durchmesser. Mit Hilfe unserer entwickelten Griffweitenschablone wird die Griffweite bestimmt und somit die richtige Griffgröße ermittelt.

zur Griffweitenbestimmung

Bei unseren Sätteln mit integriertem active System kann der Sattel beim Fahrradfahren die natürliche Kippbewegung der Hüfte mit aufnehmen.
Die SQlab active-Satteltechnologie ermöglicht eine physiologische Mitbewegung des Beckens. Dadurch wird ein runder Tritt gewährleistet, der für eine Entlastung von Bandscheiben und Facettengelenken sorgen kann. Dies kann zu einem ermüdungsfreieren Fahren und zur Verhinderung von Beschwerden im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule beitragen.

Alle unsere Sättel basieren auf dem Stufen-Konzept. Dieses Konzept ermöglicht durch die Stufen Bauform „Mehr Freiraum – weniger Druck“ im Damm- und Schambeinbogenbereich.

 

Die SQlab Griffe sind auf Schadstoff  geprüft und wurden als unbedenklich deklariert.

Wir haben die neue SQlab Griffserie (Griffe 702, 710, 711, 70X) beim renommierten Prüfinstitut TÜV Süd auf Schadstoffe untersuchen lassen. Mit dem sehr guten Ergebnis, dass keine der unten aufgeführten Schadstoffe nachgewiesen werden konnten. Somit sind diese Schadstoffe in den SQlab Griffen entweder nicht vorhanden oder die ausgeführten Messmethoden sind nicht genau genug. In jedem Fall sind wir damit weit unter den Anforderungen z.B. der REACH Verordnung oder unter denen für Spielzeug des Produktsicherheitsgesetzes. 

Die SQlab Griffserie ist frei von folgenden Schadstoffen:

  • PAK – Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (insgesamt 18 Stk.)
  • Phtalate + Propylheptyphthalate
  • Nonylphenol
  • Cadmium
  • Quecksilber
  • Kurzkettige Chlorparaffine
  • Flammschutzmittel PBB/PBDE
  • BPA – Bisphenol A

Weiterhin sind die Griffe 702, 710, 711 und 70X Latex frei, da die verwendeten thermoplastischen Elastomere (TPE) nicht auf Naturlatex basieren.

Definition der Schadstoffe:

PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe):

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe sind Luftschadstoffe verursacht durch: Kleinfeuerungen (z. B. Kamine und Öfen in Haushalten), Verkehr, Industrieprozesse und Tabakrauch. PAK sind auch in gegrillten und geräucherten Lebensmitteln nachweisbar. Für Mensch und Umweltorganismen sind PAK eine besorgniserregende Stoffgruppe. Viele PAK haben krebserregende, erbgutverändernde und/oder fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften. Einige PAK sind gleichzeitig persistent, bioakkumulierend und giftig (toxisch) für Menschen und andere Organismen. Persistent heißt, dass die Stoffe sehr lange in der Umwelt verbleiben und dort kaum abgebaut werden.

Phtalate + Propylheptyphtalate:

Phtalate werden verwendet, um Kunststoffe „weichzumachen“; sie werden also steifem und oder sprödem Material zugemischt, um ihm elastische Eigenschaften zu verleihen. Phtalate werden insbesondere eingesetzt um Produkte aus Polyvinylchlorid (PVC) geschmeidig zu machen. Durch die Aufnahme von Phtalaten ist eine Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit nicht auszuschließen

Nonylphenol:

NP ist ein Vorprodukt für Nonylphenolethoxylate (NPEs), der wichtigsten Untergruppe der Alkylphenolethoxylate (APEs), die vor allem als waschaktive Substanzen (Tenside) verwendet werden.In der Umwelt werden NPEs wieder zu giftigem NP. APEs sind so genannte Großchemikalien, von denen weltweit jährlich etwa 650.000 Tonnen hergestellt werden. NP ist giftig, schwer abbaubar und wirkt im menschlichen Körper wie ein Hormon. Es kann Allergien auslösen und das Sexualhormonsystem beeinträchtigen. 1991 wurde entdeckt, dass die Chemikalie wie das Hormon Östrogen wirkt. Bei Forellen beobachtete man Veränderungen der Geschlechtsmerkmale. NP reichert sich in Fischen an. Dauergifte wie NP und weitere Umwelthormone haben in den letzten Jahren zunehmend Sorge über die Auswirkungen auf Menschen und Wildtiere ausgelöst. Diese Chemikalien können vermutlich Krebs, Schäden am Immunsystem, Reproduktionsschäden und einen Rückgang der Spermienzahl bewirken.

Cadmium:

Cadmium wird in vielen technischen Prozessen eingesetzt, u. a. bei aufladbaren Batterien, bei der Herstellung von Farbpigmenten oder zur Beschichtung von Metallen zur Vermeidung von Korrosion. Vor allem durch Verbrennungsprozesse oder als Bestandteil von Klärschlamm wird es in die Umwelt eingebracht. Cadmium wird von den Pflanzen hauptsächlich über die Wurzeln aus dem Boden aufgenommen und im Gewebe gespeichert. Über die Nahrungskette gelangt es in den tierischen und schließlich in den menschlichen Körper, wo es sich in der Leber und den Nieren anreichert. Bei oraler Zufuhr von Cadmium mit der Nahrung ist nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch nicht mit einem erhöhten Krebsrisiko zu rechnen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt für Cadmium einen PTWI-Wert von 7 µg/kg Körpergewicht/Woche an.

Quecksilber:

Ab einer gewissen Konzentration ist Quecksilber für alle Lebewesen wichtig. Für das Risiko für die allgemeine Bevölkerung ist im Wesentlichen das organische Quecksilber relevant, das sich beispielsweise im Fisch findet. Organische Quecksilberverbindungen können aus dem Magen-Darm-Trakt sowie auch über die Haut und die Lunge zu sehr hohen Anteilen aufgenommen werden. Organisches Quecksilber ist insbesondere für Kleinkinder gefährlich, da es deren Nervengewebe schädigt. Dämpfe von elementarem Quecksilber wirken hochtoxisch auf das zentrale Nervensystem und die Nieren. Solche Wirkungen durch metallisches Quecksilber treten in Deutschland nur sehr selten auf.

Kurzkettige Chlorparaffine

Kurzkettige Chlorparaffine können in vielen Bereichen eingesetzt werden. Kurzkettigen Chlorparaffine finden in der Metallverarbeitung, der Fettung von Leder und als Weichmacher mit flammenhemmenden Eigenschaften in Kunststoffen Anwendung. Kurzkettige Chlorparaffine sind umweltgefährliche Stoffe mit hoher Persistenz und hohem Bioakkumulationspotenzial (Anreicherung im Fettgewebe, in der Niere und in der Leber). Kurzkettige CP sind zudem von der IARC in die Gruppe 2B, als mögliches Karzinogen für Menschen, eingeteilt worden. Die akute Toxizität von Chlorparaffinen ist gering. Die chronische Toxizität nimmt mit fallender Kohlenstoffkettenlänge zu.

 

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